SHARON LOCKHART – Kunstverein in Hamburg





Kunstverein Hamburg

SHARON LOCKHART
12. April bis 15. Juni 2008


Einladung – Kunstverein Hamburg

Der Kunstverein Hamburg lädt Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Eröffnung am kommenden Freitag, den 11. April 2008 ausnahmsweise bereits um 18 Uhr

SHARON LOCKHART

12. April bis 15. Juni 2008

Begrüßung
Dr. Harald Falckenberg, Vorstand

Einführung
Dr. Yilmaz Dziewior, Direktor


SHARON LOCKHART

Die frühen Filme und Fotografien der 1964 in Norwood, Massachusetts geborenen und heute in Los Angeles lebenden Sharon Lockhart lassen durch ihre Verweise auf Filmklassiker Referenzen an ihr direktes Umfeld Hollywood erkennen. Zu einer ihrer bekanntesten Aufnahmen dieser Zeit, die auch in der Hamburger Ausstellung zu sehen ist, zählt „Audition“ (1994), eine Serie von Farbfotografien, in denen Jungen und Mädchen eine Szene aus Francois Truffauts „L’argent de poche“ (Taschengeld) von 1975 nachstellen. Sie wirken wie Standaufnahmen eines Films und erzeugen einen irritierenden Widerspruch zwischen dem Alter der Darsteller und den von ihnen nachgespielten Szenen, der für das Werk Sharon Lockharts charakteristisch ist, die häufig Kinder oder Jugendliche im Übergangsstadium zum Erwachsensein portraitiert. Dabei untersucht die Künstlerin, wie sich kulturelle Repräsentation nicht nur in unterschiedlichen Lebensphasen, sondern auch in verschiedenen geografischen Regionen und Zusammenhängen manifestiert und verbrachte zur Realisierung einiger ihrer Projekte jeweils mehrere Monate in Japan und Brasilien.
Die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von bildender Kunst und Film, von künstlich inszenierter und vermeintlich authentisch realistischer Wiedergabe von Wirklichkeit, zählt zu den Konstanten im Werk von Sharon Lockhart. Vor diesem Hintergrund wird ihre Motivwahl von Skulpturen Duane Hansons verständlich, mit denen sie sich in mehreren fotografischen Arbeiten auseinandersetzt, die sie nicht zuletzt aufgrund ihrer Simulation von Realität interessieren.
Sharon Lockhart setzt bewusst auch emotionalisierende Effekte ein, die in einem Spannungsverhältnis zur rationalen, konzeptuellen Ausrichtung der Arbeit stehen. Die Atmosphären und Situationen in ihren Filmen und Fotografien werden gleichzeitig durch analytische Distanz sowie durch subjektive Einfühlsamkeit bestimmt.
Ihre Arbeiten wurden bereits in großen Einzelausstellungen in Museen in Minneapolis, Chicago, Rotterdam und Zürich präsentiert und waren auf international renommierten Festivals in New York, Berlin, Wien und Rio de Janeiro zu sehen. Der Kunstverein in Hamburg stellt die bis dato umfangreichste Präsentation ihres Werks vor.


Link


Espaces Arts & Objets
Swiss Art Gallery

Disclaimer
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~ by Stampfli & Turci on April 7, 2008.

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