Der Glanz der Dinge – Residenzgalerie Salzburg

 

Residenzgalerie Salzburg

Der Glanz der Dinge
Stilllebenmalerei aus vier Jahrhunderten

bis 3. Februar 2008

 

Waldmüller Ferdinand Georg
Rosen
Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein, GE 2145

Prachtvolle Arrangements mit erlesenen Früchten, kostbarem Glas und glänzendem Zinn als Einladung zum Staunen und Innehalten.
Mit ihren herausragenden Stillleben schufen die niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts ein Fest für die Augen. Gleichzeitig wurde dieses Vergnügen stets von Belehrungen begleitet. Bilder jener Zeit sind reich an mehr oder weniger verschlüsselten Inhalten und gipfeln in der Mahnung: Mensch bedenke, Du bist vergänglich.
Eine charakteristische Eigenschaft dieser Werke ist die akribisch genaue Wiedergabe der dargestellten Objekte mit der exakten Beobachtung des Lichtes. Naturwissenschaftliches Interesse und der Austausch mit Gelehrten, waren in einem Land, in welchem es bereits 1615 die ersten Mikroskope gab, für Künstler selbstverständlich. Die Reichweite des Einflusses der niederländischen Stilllebenmalerei endete gleichsam mit einem späten, großartigen Höhepunkt bei Ferdinand Georg Waldmüller.
Erneut richtete sich die Aufmerksamkeit der Künstler mit dem Beginn der Moderne Anfang des 20. Jahrhunderts auf die Stilllebenmalerei.
Ausgewählte Werke der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus Salzburger Sammlungen verdeutlichen die Loslösung des Genres von der Tradition der Alten Meister und zeigen die Orientierung an den neuen Entwicklungen der französischen Kunst.
Die Gattung Stillleben bot für diese Künstler die Gelegenheit ihre bildnerischen Möglichkeiten auszuprobieren. Allerdings ging es Künstlern wie Anton Faistauer im Gegensatz zum großen Vorbild Paul Cézanne um die poetische Verzauberung, die Steigerung der stofflichen Kostbarkeit, und, wie er selbst in Anlehnung an Rilke formulierte, um den „Glanz der Dinge“
Neben der Präsentation herausragender Gemälde beschäftigt sich diese Ausstellung mit der Verwendung optischer Geräte wie der „camera obscura“.

  • Künstler:

W. v. Aelst, R. Ch. Andersen, J. Beuckelaer, A. v. Beyeren, E. v. d. Broeck, H. Boeckl, P. Claesz, A. Faistauer, E. Fohn, F. A. Harta, W. C. Heda, J. D. d. Heem, Cornelis d. Heem, Jan v. d. Heyden, S. v. Hoogstraten, P.-N. Huillot, V. Kreuzer, C. Lelienbergh, H. Makart, A. Nesselthaler, J. B. Monnoyer, F. X. Petter, F. Schider, S. Stosskopf, H. v. Taussig, J. v. Thielen, F. G. Waldmüller, M. Pfeiffer-Watenphul, J. Weenix d.J.

© Residenzgalerie Salzburg

 

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~ by Stampfli & Turci on January 16, 2008.

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