Pieterjan Ginckels – NAK – Neuer Aachener Kunstverein

 

NAK – Neuer Aachener Kunstverein

Pieterjan Ginckels
13. Januar – 2. März 2008


Pieterjan Ginckels (*1982 in Tienen, Belgien) lebt und arbeitet in Brüssel. Der NAK hat ihn zu seiner ersten großen Einzelausstellung eingeladen, um sein künstlerisches Schaffen einem größeren Publikum vorzustellen.



Pressetext (Auszug)

Pieterjan Ginckels, der auch unter dem Pseudonym nononoise als experimenteller DJ und Musikproduzent aktiv ist, arbeitet in sehr unterschiedlichen Medien, mit Zeichnung, Skulptur, Video, Performance und Musik. Das tägliche Leben einer modernen, technikaffinen und von Populärkultur geprägten Generation ist der Ausgangspunkt seiner Arbeiten. Innerhalb dieser Bandbreite ist Pieterjan Ginckels besonders an zwei Aspekten interessiert: Einerseits an den Strukturen und Funktionsweisen, die den kulturellen Austausch in populären Subkulturen definiert und die Ginckels als eine konsequente Ablehnung der kommerziellen Brauchbarkeit betrachtet und andererseits an der nostalgisch motivierten Beobachtung technischen Medialität, deren rigorose wissenschaftlich-funktionelle Logik Ginckels dazu provoziert, innerhalb der Möglichkeiten von Kunst einzugreifen und diese in eine neue Relation zum Menschen zu setzen.

Speziell für die Ausstellung im NAK hat Pieterjan Ginckels zwei raumfüllende Installationen konzipiert, die unterschiedliche Facetten seines vielgestaltigen Werks zeigen. Im unteren Ausstellungsraum wird die Arbeit Powerstation zu sehen sein. Powerstation ist ein Raum-im-Raum, der sich aus einfachen Holzlatten und Pappkartons konstruiert ist und der den Ausstellungsraum des NAK auf nicht nachvollziehbare weise mit Elektrizität versorgt. Im Inneren hohl, wirft die Installation Fragen nach der Herkunft der immateriellen Energieströme auf, die niemals sichtbar, aber von unleugbarem Einfluss auf unser Leben sind.
Mit der Arbeit 1000 Beats/1 Beat kombiniert Ginckels im oberen Ausstellungsraum ein visuelles und auditives Erleben, in dem Wunsch, die Welt der Kunst mit jener der populären Musik zu verbinden. Dabei greift er deren Organisation auf, ihre Funktionsweisen und die verbindende Wirkung, die die Vorliebe für den gleichen Musikstil hat.

Links

 

 

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~ by Stampfli & Turci on January 6, 2008.

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