Thomas Demand. Camera – verlängert bis 20. Juli 2008

•July 5, 2008 • 2 Comments





Thomas Demand. Camera

verlängert bis 20. Juli 2008

in der Galerie der Gegenwart

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Thomas Demand

Camera, 2007

© Thomas Demand / VG Bild-Kunst, Bonn 2008



Hamburger Kunsthalle

Thomas Demand – Camera
Galerie der Gegenwart
verlängert bis 20. Juli 2008


Thomas Demand gehört heute zu den international renommiertesten Künstlern der Gegenwart. Erst kürzlich wurde seine Arbeit in einer umfassenden Ausstellung der Fondazione Prada in Venedig präsentiert, 2005 zeigte das Museum of Modern Art in New York anlässlich der Eröffnung seines Neubaus eine monographische Ausstellung seiner Photographien.


\"© Thomas Demand / VG Bild-\"
Thomas Demand
Klause V, 2006
C-Print/ Diasec, 197×137cm
© Thomas Demand / VG Bild-
Kunst, Bonn 2008
Courtesy Galerie Sprüth Magers



Die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle gibt einen konzentrierten Einblick in die politische Brisanz seiner Arbeiten. Der Betrachter wird mit den Lügen der Politik, den Abgründen der Normalität, mit Überwachung und Erpressung in glasklaren und zugleich rätselhaften Bildern konfrontiert. Thomas Demands Photographien faszinieren durch die suggestive und geradezu unheimliche Präsenz ihrer fiktionalen Bilderwelten. Reale Räume oder Szenerien, die bereits als Bilder durch Printmedien oder im Fernsehen verbreitet wurden, rekonstruiert der Künstler in Originalgröße im Atelier als Modell, um sie dann als großformatige Photographien abzulichten.

In einer eigens von Thomas Demand für die Galerie der Gegenwart entwickelten Installation zeigt die Hamburger Kunsthalle Werke aus den Jahren 2005 bis 2007. Ausgehend von dem Filmloop Camera (2007) beginnt die Ausstellung mit neun Photographien zur Folge Embassy (2007). Die Bilder zeigen die Nigrische Botschaft in Rom, aus der bei einem Einbruch Unterlagen entwendet wurden, die dem amerikanischen Geheimdienst als Argument für den Irakkrieg dienten. Die Bildserie beruht auf Forschungsarbeiten, die der Künstler selbst durchgeführt hat, da kein Reporter jemals Zugang zu dem Ort hatte. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Arbeit Klause aus dem Jahr 2006. Die fünf Photographien entstanden im Dialog zu Max Beckmanns Apokalypsenillustrationen (1941/42). Im Gegensatz zu Beckmann, der den biblischen Text direkt illustriert, greift Demand ein dem Text entsprechendes Ereignis aus der jüngsten Gegenwart auf, den Fall eines mutmaßlichen Verbrechens in Burbach im Saarland. Der Fall wurde jedoch nie aufgeklärt, das Opfer nie gefunden. Demand bezieht sich in seinen Bildern vor allem auf die Berichterstattung, nicht auf die eigentlichen Taten.


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Thomas Demand
Camera, 2007
HD-Video, 1,40min, Loop, stereo
© Thomas Demand / VG Bild-Kunst,
Bonn 2008

\"embassy_1_© Thomas Demand / VG Bild-Kunst, Bonn 2008\"Thomas Demand
Embassy I, 2007
C-Print/ Diasec, 204 x 168 cm
© Thomas Demand / VG Bild-
Kunst, Bonn 2008
Courtesy Esther Schipper

\"embassy_5_© Thomas Demand / VG Bild-Kunst, Bonn 2008\"
Thomas Demand
Embassy V, 2007
C-Print/ Diasec, 164 x 224 cm
© Thomas Demand / VG Bild-Kunst,
Bonn 2008
Courtesy Galerie Sprüth Magers

Thomas Demand :

1964 in München geboren, studierte Thomas Demand von 1987–89 an der Akademie der
Bildenden Künste in München;1989 bis 1992 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und von 1993 bis 1994 Studium am Goldsmiths’ College, London, M.A. Demand lebt und arbeitet in Berlin.

\"portrait_Portrait Thomas Demand_© Christy Lange\"
Portrait Thomas Demand
© Christy Lange





Photos Courtesy Hamburger Kunsthalle
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Die 15. Silbertriennale – Pinakothek der Moderne, München

•July 2, 2008 • Leave a Comment







Pinakothek der Moderne, München

POSITIONEN ZEITGENÖSSISCHER SILBERSCHMIEDEKUNST
Die 15. Silbertriennale
02.07.-21.09.2008




Veranstalter: Die Neue Sammlung – Staatliches Museum für angewandte Kunst |
Design in der Pinakothek der Moderne



Einer der kostbarsten Stoffe der Erde zeigt sich von seiner edelsten Seite und nimmt Form an als Gebrauchsgerät oder freies Objekt. Teilnehmer aus 19 Ländern und Preisträger aus Korea und Italien belegen eindrücklich das hohe internationale Renommee, das die seit 1965 durchgeführte Silbertriennale inzwischen erworben hat. Rund 100 Arbeiten wählte die Jury für die Ausstellung aus.




Sophie Barbara Kloess | Servierlöffel | o.J.
Foto: Thomas Bach

Pressekonferenz | PINAKOTHEK DER MODERNE
Silbertriennale
01.07.2008



Diese »Glanzstücke« zeigen beispielhaft die unterschiedlichen Ansätze und Positionen zeitgenössischen Silberschmiedens – und damit die immer wieder neue Faszination und den Reiz dieses Materials: Kostbarkeit und Raffinesse oder Bekenntnis zum Verspielten, weich fließende oder betont scharfkantige Formen, scheinbar roh belassene oder hochpolierte Oberflächen, Materialmix, Farbvalenzen, matter Schimmer oder blitzende Reflexe, und eine stilistische Bandbreite von strengem Minimalismus zu Anklängen an Archaisches, von Organisch-Biomorphem zu konzeptionellen oder
narrative Ansätzen.


3. Preis | Fausto Maria Franchi | Cup Tolleranza | 2006
Foto: Thomas Bach

Pressekonferenz | PINAKOTHEK DER MODERNE
Silbertriennale
01.07.2008


Beate Leonards | Vorlegelöffel | 2004
Foto: Thomas Bach

Pressekonferenz | PINAKOTHEK DER MODERNE
Silbertriennale
01.07.2008


Oliver Schmidt | Besteck | 2006
Foto: Thomas Bach

Pressekonferenz | PINAKOTHEK DER MODERNE
Silbertriennale
01.07.2008


Eine Ausstellung der Neuen Sammlung München in Kooperation mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst, dem Deutschen Goldschmiedehaus Hanau und der Silbermanufaktur Robbe & Berking.





© Text mit freundlicher Genehmigung der Pinakothek der Moderne, München
© Fotos Pinakothek der Moderne. Alle Rechte vorbehalten.


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VESSELS – Vorankuendigung 58

•July 2, 2008 • Leave a Comment